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Presse | Alte Französische Schule in Neu-Isenburg saniert: Verjüngungskur fürs älteste Haus

Alte Französische Schule in Neu-Isenburg saniert: Verjüngungskur fürs älteste Haus

Für 17 Monate war sie hinter Bauzäunen und Plastikplanen versteckt gewesen, jetzt strahlt sie in neuem Glanz: die französische Schule, erbaut 1703 und damit Neu-Isenburgs ältestes Gebäude, ist fertig saniert und wirkt wieder wie in ihren besten Jugendtagen. Mehr als hundert Neugierige folgten am Freitagnachmittag der Einladung des Magistrats, das Kleinod barocken Fachwerkbaus erstmals auch von innen zu bewundern.

Hinter der historischen Fassade treffen im Inneren Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Das hat auch mit den neuen Bewohnern zu tun: in dem Gebäude, das nach seiner ursprünglichen Nutzung als Schule lange in Privatbesitz gewesen war und wechselnden Besitzern als Wohnhaus gedient hatte, hat jetzt das medienpädagogische Infocafé der Stadt eine neue Heimat. In den ehemaligen Unterrichtsräumen der alten Schule stehen jetzt Videospielkonsolen und moderne Computer, an denen Kinder und Jugendliche spielen und im Internet surfen können.

„Wir freuen uns sehr über die neuen Räume“, sagt Annika Schmid vom Infocafé. Bislang war das Café in angemieteten Räumen in der Carl-Ulrich-Straße untergebracht gewesen. „Hier ist es viel freundlicher und moderner“, sagt die Pädagogin. Die Lage in der Altstadt sei gut und zentral.
Das Gebäude soll künftig nicht nur Nutzern des Infocafés, sondern allen Bürgern offen stehen: Im Saal im Erdgeschoss soll es in Zukunft auch öffentliche Veranstaltungen aller Art geben.

Ein Streitthema in der Stadt war die neue Farbe der Fassade: Statt dunkelbraun, wie vor der Sanierung, sind die Fachwerkbalken jetzt grauweiß. „Das war eine bewusste Entscheidung in enger Abstimmung mit Restaurator und Denkmalschutzbehörde“, sagt Projektleiter Björn Deeken vom Architekturbüro Rittmannsperger. Denn in eben jenem Grauweiß – das sei im Laufe der Bauarbeiten zutage getreten – waren die Balken ursprünglich einmal gestrichen gewesen.

Bürgermeister Oliver Quilling (CDU) ist zufrieden mit der Verjüngungskur. „Mich freut auch, dass wir im Kostenrahmen geblieben sind“, sagt er.
... Das alte Haus ist nun fit für die Zukunft. Doppelglasfenster und moderne Isolierung sorgen für niedrigen Energieverbrauch, durch eine neue, tiefer liegende Bodenplatte sind die Decken im Erdgeschoss höher und ein barrierefreier Zugang für Rollstuhlfahrer vorhanden.

Quelle: Frankfurter Rundschau (20.10.2011)

 

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