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Presse | Kongresshotel Darmstadt - 400 Betten am Kongreßzentrum

Kongresshotel Darmstadt - 400 Betten am Kongreßzentrum

Nur knapp zwei Wochen, nachdem die Stadt und die Technische Universität Richtfest für das Wissenschafts- und Kongreßzentrum feiern konnten, sind mit dem symbolischen ersten Spatenstich die Bauarbeiten für das Kongresshotel begonnen worden.

Kongresshotel

Das von der Arbeitsgemeinschaft Rittmannsperger Architekten, Nieper und Partner entworfene fünfstöckige Gebäude entsteht in unmittelbarer Nähe des Kongreßzentrums am Karolinenplatz zwischen dem Audimax der Universität und dem Hessischen Staatsarchiv, dem sogenannten Mollerbau. Als Eröffnungstermin des 400-Betten-Hauses der Drei-Sterne-superior-Kategrorie wurde Dezember 2007 genannt. Zu diesem Zeitpunkt soll auch das Kongreßzentrum in Betrieb gehen.
Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) bezeichnete gestern das Hotel als eine sinnvolle und notwendige Ergänzung des Kongreßzentrums und eine Bereicherung von Darmstadts Hotellandschaft. Mit der Wahl des Standorts am Karolinenplatz werde es außerdem möglich, Stadtreparatur zu betreiben, da mit dem Neubau die „historische Stadträumlichkeit“ an diesem Ort wieder hergestellt werden könne. Die Lage des Grundstücks brachte, wie in den Festreden betont wurde, einen hohen Abstimmungsbedarf mit sich. Rund zwei Jahre dauerte es deshalb, bis alle Verträge unter Dach und Fach gebracht werden konnten.

Hotel soll 60 bis 70 neue Arbeitsplätze schaffen
Während das Kongreßzentrum ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Land und Universität ist, handelt es sich beim Hotel um eine private Investition. Bauherr ist die Kommunalprojekt privatepublicpartnership GmbH, Betreiber des Hauses wird die Welcome-Gruppe sein, die mit ihren bislang zwölf Häusern zur Warsteiner-Brauerei gehört. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 16 Millionen Euro. ....

....Kesper bezeichnete die Nähe und Verbindung des Hotels zu Kongreßzentrum, Universität sowie Darmstädter Schloß und Landesmuseum als „einzigartige Funktionalität mit bundesweit Unikat-Charakter“. Der Standort biete optimale Voraussetzungen. Beabsichtigt sei, in Darmstadt 60 bis 70 neue Arbeitsplätze zu schaffen, darunter etwa 15 Ausbildungsplätze....

Fassade aus Glas und gelbem Kalk-Sand-Naturstein
Auf diesen heterogenen baulichen Kontext hat Hans Rittmannsperger hingewiesen, um zu begründen, warum sein Hotelentwurf durch eine klare Kubatur bewußt auf Zurückhaltung und Ruhe setze. Geplant ist, auf das durchgehend gläserne Sockelband des Erdgeschosses die folgenden vier Obergeschosse durch eine massiv wirkende Lochfassade einfach und schnörkellos zu strukturieren. Als Materialien für die Fassaden werde nur Glas und ein gelber Kalk-Sand-Naturstein verwendet, der mit der Fassade des Landesmuseums und der Farbigkeit des Mollerbaus harmoniere.
Das Hotel wird zum Teil auf der bestehenden Tiefgarage des Audimaxgebäudes errichtet und erhält seine Zufahrt im Untergeschoß in der Karolinengarage. Der Eingang befindet sich an der dem Schloß zugewandten Seite des Platzes. Neben dem Foyer befinden sich im Erdgeschoß ein „Moller“-Bistro, das mit seinem Angebot auch Studenten ansprechen soll, und ein Restaurant mit Blick zum Herrngarten und einer Hotelterrasse. Im ersten, zweiten und dritten Geschoß sind insgesamt 208 Zimmer untergebracht. Im vierten Obergeschoß soll es ein Wellnessangebot geben.
Mit dem Bau verbunden ist eine Neuordnung des Karolinenplatzes, dem seit dem Zweiten Weltkrieg ein baulicher Abschluß im Osten fehlt. Um Raum für das Hotel zu bekommen, muß als erstes die Balustrade des Audimaxgebäudes abgebrochen werden. Aufgewertet werden soll auch der Eingang zum Herrngarten durch eine, so Rittmannsperger, „spannungsreiche Abfolge von Freiflächen“. Beabsichtigt sei, zwischen Mollerbau und Hotelterrassen in einem Grünzug den Darmbach wieder freizulegen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (5.7.2006)

 

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